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0221 4003-0

St. Hildegardis Krankenhaus
Bachemer Str. 29-33
50931 Köln

Telefon 0221 4003-0

Informationen für Angehörige

über die Intensivstation

Der Begriff "Intensivstation" ist für die Angehörigen unserer Patienten oft mit Sorgen verbunden. Die medizintechnische Ausstattung der Station, die Zutrittsbeschränkungen und die im Vergleich zu Patientenzimmern auf Normalstationen eher nüchterne Atmosphäre der Räumlichkeiten verstärkt diese Sorgen häufig. Wir möchten Sie mit diesen Ängsten nicht allein lassen und versuchen daher, unsere Arbeit so transparent wie möglich darzustellen. Selbstverständlich ist die Versorgung auf der Intensivstation eine Ausnahmesituation sowohl für Patienten als auch für Angehörige - Sie können jedoch sicher sein, dass die vielleicht ungewohnte Atmosphäre die bestmögliche Versorgung unserer Patienten sicherstellt. Unser interdisziplinäres Team setzt sich mit großem Engagement, langjähriger Erfahrung und spezialisiertem Fachwissen dafür ein, unsere Patienten optimal zu behandeln. Genauso wichtig ist uns ein vertrauensvoller Umgang mit der Familie unserer Patienten und individuelle Begleitung durch eine schwierige Zeit. Konkret bedeutet dies für Sie als Angehörige: 

  • Ihre Fragen sind wichtig!

    Die Versorgung (schwer)kranker Menschen ist unsere tägliche Aufgabe. Sollten Sie dazu Fragen haben, scheuen Sie bitte nicht, uns diese zu stellen. Wir legen höchsten Wert darauf, dass Sie jederzeit nachvollziehen können, in welcher Situation Ihr Angehöriger, also unser Patient, sich befindet und welche Therapie aus welchen Gründen und mit welchem Ziel durchgeführt wird.

  • Sie sind Teil des Behandlungsteams

    Entscheidungen über die Therapie, die konkreten Maßnahmen oder eine eventuelle Begrenzung der Therapie besprechen wir, wenn unser Patient sich nicht selbst äußern kann, mit den Angehörigen. Dabei stellen wir größtmögliche Transparenz her, um mit Ihnen gemeinsam zu einer Entscheidung zu kommen. Sollte eine Patientenverfügung vorliegen, besprechen wir den darin geäußerten Willen mit Ihnen ausführlich und respektieren diesen.
    Aber auch, wenn keine Entscheidungen über eine Therapielimitierung getroffen werden müssen, verstehen wir Sie als Angehörige als Teil des Behandlungsteams. Sie kennen Ihr Familienmitglied, können uns eventuell wertvolle Hinweise geben - und Ihre Nähe kann den Behandlungserfolg fördern. Nicht zuletzt kann die Nähe zu vertrauten Personen besonders bei älteren Menschen ein wichtiger Baustein zur Vermeidung eines Delirs (Verwirrtheitszustand) nach einer Operation sein.
    Wir möchten Sie so in die Betreuung Ihres Familienmitglieds einbeziehen, dass dieser Kontakt gesundheitsfördernd ist. Bitte geben Sie uns Ihr Vertrauen, dass wir gute Gründe haben, wenn wir Besuche einmal ablehnen müssen. Dies geschieht dann ausschließlich im Sinne des Patienten.
    Die Nutzung von Mobiltelefonen ist übrigens auf der Intensivstation möglich; weiterhin ist auch hier ein Patienten-WLAN verfügbar, so dass auf diesen Wegen Kontakt zu Bezugspersonen gehalten werden kann.

  • Sie sind willkommen!

    Eine Intensivstation unterliegt immer gewissen Zutrittsbeschränkungen - zum Schutz der Patienten. Dennoch kann der Besuch von nahen Bezugspersonen für unsere Patienten sehr sinnvoll sein, so dass Sie in definierten Besuchszeiten herzlich willkommen sind. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir außerhalb dieser Zeiten nur in Ausnahmen Besuche zulassen können, um den Ablauf auf unserer Station im Sinne unserer Patienten gestalten zu können.
    Falls Sie außerhalb der Besuchszeiten Fragen haben, stehen wir Ihnen gern für ein telefonisches Gespräch zur Verfügung. Dafür erhalten Sie als Bezugsperson einen Telefoncode von uns, mit dem Sie sich am Telefon identifizieren können. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir ohne diesen Code telefonisch keine Auskünfte geben dürfen.